Die Konsequenzen, die wir ziehen müssen, sind vielfältig:

  • Wir dürfen uns nicht herausreden und sagen, 'Wir wollen mal nicht das Schlimmste hoffen!' Das Schlimmste passiert hier und jetzt vor unseren Augen! Einzig der Höhepunkt vom 3. Weltkrieg und die Personifizierung des Antichristen läßt noch auf sich warten!

  • Wir müssen unsere Bindung zu Gott erneuern. Nur Er kann uns die Leitung geben, die wir nun mehr als je nötig haben!

  • Es ist unsere Pflicht, andere über die Misere zu informieren, in der wir stecken. Die Menschen müssen begreifen, dass sie in einer Traumwelt leben und wie Schafe zur Schlachtbank getrieben werden.

  • Wir müssen alles tun, um Dinge zu unterbinden, die haram sind. Dazu gehören auch z.B. die Teilnahme an 'demokratischen' Wahlen, Kreditaufnahme, Abschluss von Versicherungen und vielem mehr. Da das Benutzen von Papiergeld und elektronischem Geld auch haram ist, müssen wir uns Wege überlegen, dies nicht mehr zu tun, auch wenn es fast unmöglich erscheint. Allah s.w.t. sagt uns in Surah Ar-Ra'd 11, dass Er den Zustand eines Volkes nicht ändern wird, bevor das Volk selbst die Initiative ergreift. Versuche von Gemeinschaften wie die Murabitun, Dinar (Gold) und Dirham (Silber) anstatt Papiergeldes zu benutzen, sind bisher gescheitert. Die einzige konsequente Möglichkeit, sich aus diesem gottlosen System zu lösen ist wohl, einen Platz fernab der Zivilisation zu suchen, möglichst mit anderen Gleichgesinnten, und dort ein Islamisches Dorf zu gründen, in dem man die meisten Grundsätze der Shariah in einem Mikrokosmos verwirklichen kann, da es im Makrokosmos unmöglich geworden ist:

    Hudhayfah ibn al-Yaman sagte,

    "Leute fragten den Propheten (sallallahu alayhi wa sallam) gewöhnlich nach guten Sachen, aber ich fragte ihn gewöhnlich nach schlechten Sachen, denn ich hatte Angst, sie könnten mich überkommen. Ich sagte, 'O Gesandter Allahs, wir waren verloren in Ignoranz (Jahiliyyah) und Schlechtigkeit, dann brachte uns Allah dieses Gute (d.h. Islam). Wird etwas Böses kommen nach diesem Guten?' Er sagte, 'Ja!' Ich fragte, 'Und wird etwas Gutes kommen nach diesem Bösen?' Er sagte, 'Ja, aber es wird mit Schlechtem behaftet sein.' Ich fragte, 'Wie wird es behaftet sein?' Er sagte, 'Es wird Leute geben, die Menschen auf einen anderen Weg führen als den meinigen. Ihr werdet Gutes und Schlechtes in ihnen sehen.' Ich fragte, 'Wird etwas Böses kommen nach diesem Guten?' Er sagte, 'Leute werden an den Toren der Hölle stehen und rufen; wer immer ihrem Ruf folgt, wird von ihnen in das Feuer geworfen.' Ich sagte, 'O Gesandter Allahs, beschreibe sie für uns.' Er sagte, 'Sie werden von euren eigenen Leuten sein und eure Sprache sprechen.' Ich fragte, Was rätst du mir, sollte ich lange genug leben, um sie zu sehen?' Er sagte, 'Halte dich an den Haupteil (jama'ah) der Muslime und ihren Führer (Imam).' Ich fragte, 'Was ist, wenn es keinen Haupteil und keinen Imam gibt?' Er sagte, 'Halte dich fern von allen diesen Sekten, selbst wenn du die Wurzeln von Bäumen essen musst bis der Tod dich überkommt, während du in diesem Zustand bist.' "

    'Abd Allah ibn Mas'ud sagte:

    "Der Prophet sagte, 'Islam begann als etwas Fremdes, und es wird wieder zu etwas Fremden werden so wie es am Anfang war. Frohe Kunden den Fremden!' Jemand fragte, 'Wer sind die Fremden?' Er sagte, 'Diejenigen, die sich von ihren Leuten (ihrem Stamm) trennen wegen Islam.' " (Ibn Majah, von Anas und Abu Hurairah)

    Der Prophet Moses a.s. sagt in Surah Al-Maidah 25: "... darum scheide Du uns von dem aufrührerischen Volk."

    In der Bibel steht : "Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt kein Unreines an, so will ich euch annehmen." (Korinther 6,17)

    "Geht hinaus aus ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen! Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel, und Gott denkt an ihren Frevel." (Off. 18, 5-6)

    Von dieser Absonderung, dem "Auszug aus Babylon", wird in mehreren Stellen sowohl in der Bibel als auch dem Koran gesprochen. Im Koran haben wir z.B. auch die Sure Al-Kahfi, in der von jungen Leuten und ihrem Hund erzählt wird, die sich von ihrer Gemeinschaft trennen und in der Höhle Zuflucht suchen, da sie wegen ihres Glaubens verfolgt wurden (links ein Bild angeblich dieser Höhle in Jordanien).

    Die Islamische Zeitrechnung selbst beginnt mit der Hijrah, also dem Auszug der Muslime von Mekka nach Medinah, als sie dort von den Quraish verfolgt wurden. Medinah wurde zum Symbol für den gesegneten Platz, an dem Islam endlich in der Gemeinschaft gelebt werden konnte.

    Es gibt also Beleg genug dafür, dass wir uns von der Zivilisation abzusondern haben, und wenn möglich eine Gemeinschaft gründen, die zu Qur'an und Sunnah wieder zurückkehrt.

    Unser Medinah-Projekt zielt darauf ab, ein Islamischen Dorf zu bauen, und Interessierte sind herzlich willkommen'



    Die Gemeinschaft muss versuchen, so gut es geht, die benötigten Produkte auf Selbstversorgerbasis zu erwirtschaften, so biologisch und im Einklang mit der Natur wie möglich. Innerhalb des Dorfes sollte nur mit Realwerten gehandelt werden: Gold und Silber für größere, Reis, Mais und ähnliches für kleinere Transaktionen. Bei allem sollte im Auge behalten werden, dass geschäftliche Transaktionen mit der "Außenwelt" auf ein Minimum beschränkt bleiben, ohne dass das Dorf den Charakter einer Sekte erhält. Besucher sind herzlich willkommen, auch Nichtmuslime, solange sie sich an Islamisches Recht halten.

  • Eine Alternative zu einem Islamischen Dorf und einen von der 'Zivilisation' abgelegenen Platz in der Natur sehe ich in der Hijrah nach Mekka oder Medinah, da dies die Städte sind, die sicher vor Dajjal sind, und weil Al-Mahdi a.s. insyaAllah in Mekka erscheinen wird.

    Abu Dawud berichtet einen Hadith von Abd Allah ibn Masud:

    Der Prophet s.a.w. sagte, "Wenn nur ein Tag übrig wäre von der Welt, dieser Tag würde verlängert werden, bis ein Mann von meinen Nachkommen oder von meiner Familie gesandt würde; sein Name wird der gleiche sein wie mein Name, und der Name seines Vaters wird der gleiche Name wie der meines Vaters sein. Er wird die Erde mit Recht und Gerechtigkeit füllen, so wie sie mit Unrecht und Unterdrückung gefüllt war."

    Abd Allah sagte, 'Während wir bei dem Propheten s.a.w. war, ein paar junge Maenner von Banu Hashim näherten sich uns. Als der Prophet s.a.w. sie sah, füllten sich seine Augen mit Tränen und die Farbe seines Gesichtes wechselte. Ich sagte, 'Wir können sehen, dass etwas dein Gesicht verändert hat und es regt uns auf.' Der Prophet s.a.w. sagte:

    "Wir sind die Leute einer Familie, für die Allah das Jenseits anstatt des Diesseits gewählt hat. Die Leute meiner Familie (Ahl al-Bayt) werden sehr leiden nach meinem Tod, und werden verfolgt, bis Leute aus dem Osten kommen, die schwarze Fahnen tragen. Sie werden die Leute anweisen, Gutes zu tun, aber die Leute werden sich widersetzen; sie werden kämpfen, bis sie erfolgreich sind und die Leute tun, was ihnen gesagt wird, aber sie werden es nicht von ihnen akzeptieren, bis sie die Macht einem Mann von meiner Familie übergeben. Dann wird die Erde mit Gerechtigkeit gefüllt werden, so wie sie vorher mit Ungerechtigkeit gefüllt war. Wenn einer von euch das sehen sollte, sollte er zu ihm gehen, selbst wenn er über Eis kriechen müsste."


    Umm Salamah berichtet, dass der Prophet s.a.w. sagte:

    "Leute werden nach dem Tode eines Khalifah zu streiten beginnen. Ein Mann von den Leuten von Medinah wird nach Mekka fliehen. Ein paar Leute von Mekka werden zu ihm kommen und ihn gegen seinen Willen herausziehen; sie werden ihm Gefolgschaft schwören zwischen al-Rukn und al-Maqam. Eine Armee wird gegen sie gesandt werden von Syrien; sie wird in der Wüste zwischen Mekka und Medinah von der Erde verschluckt werden. Wenn die Menschen dies sehen, werden Gruppen von Leuten aus Syrien und Irak kommen und ihm Gefolgschaft schwören..."
   
© Es gibt keinen Gott außer Allah und Muhammed ist sein Gesandte Allahs