Manche glauben sogar, dass wir ein Teil einer Geheimgesellschaft sind,
die gegen die besten Interessen der Vereinigten Staaten arbeitet,
meine Familie und mich als "Internationalisten" charakterisierend,
die sich mit anderen rund um die Erde verschworen haben,
um eine mehr integrierte globale und politische Struktur zu bauen
- eine Welt - , wenn Sie so wollen. Wenn das die Anklage ist,
dann erkläre ich mich für schuldig, und bin stolz darauf!

(David Rockefeller 2002)

Wie bereits dargestellt, ist die finanzielle Herrschaft der wichtigste Schritt zur Weltherrschaft. Die Zentralbanken müssen beherrscht und mit autonomen Rechten ausgestattet werden, die sie unabhängig von den jeweiligen Staaten macht und in das weltumspannende Finanzsystem einbindet (z.B. hat die Bank Indonesia erst 1999 ihren unabhängigen Status bekommen). Die Weltbank und der Internationale Währungsfonds sind die übergeordneten Instanzen. Ohne Einbindung der Zentralbanken in diese Institutionen ist der internationale Handel quasi unmöglich.

Die Banksters steuern über die ihr gehörende FED letztlich das Geld und die Währungen der ganzen Welt. Der Dollar ist privates Geld der US-Grossfinanz, von niemandem außer von ihr garantiert, aber nach Kräften vermehrt und zum Instrument ihrer Weltherrschaft und zum Hilfsmittel für den Raub aller wichtigen Rohstoffe und Sachwerte der Welt missbraucht. Durch ungehemmte Vermehrung des Dollars hat natürlich die ausgebende US-Großfinanz unbegrenzte liquide Mittel, mit denen sie die ganze Welt kaufen kann. Sie kaufen mit dem immer wertloser werdenden Geld seit Jahrzehnten alle Sachwerte auf, die sie noch erwischen können: Rohstofflager, Industriekomplexe, Immobilien und jede einigermaßen intakte ausländische Kapitalgesellschaft in freundlicher oder feindlicher Übernahme zu fast jedem Preis.

Die hinter der FED stehende Großfinanz hat auf diese Weise durch gezielte Sachwertpolitik ganze Marktsegmente mit ihren faulen Dollars aufgekauft und zu Marktmonopolen bzw. -oligopolen entwickelt: Diamanten, Gold, Kupfer, Zink, Uran, Telekommunikation, Glasfaserleitungsnetze, Print- und Fernsehmedien, Nahrungsmittel (Nestle, Coca-Cola), große Teile der Rüstungsindustrie und der Luftfahrt usw.

Dass diese ungehemmte Dollarvermehrung nicht längst den Dollarabsturz und zur Zurückweisung des Dollars durch die Kunden geführt hat, ist kluger Regie und Erpressung zu verdanken: Die Banksters zwingen seit Jahren wirtschaftlich und politisch die Zentralbanken der Welt, die bei ihnen sich für Exporterlöse oder als Kaufpreise für den Aufkauf von Sachgütern ansammelnden wertlosen Dollars zu behalten und als angeblich werthaltige Devisenreserve zu halten.

Deutet man den Fahrplan der Welt-Grossfinanz richtig, so soll die Geldmenge so lange vermehrt und entwertet werden, bis damit alle wichtigen Sachwerte der Welt aufgekauft und monopolisiert worden sind. Die Grossfinanz ist klug genug zu wissen, dass ihre Geldmengenvermehrung nicht unerkannt bleibt und irgendwann das Vertrauen in den inflationierten Dollar schwindet. Ein Ausbruch der Vertrauenskrise wird die jetzt noch beherrschte, schleichende Inflation zur galoppierenden offenen Inflation machen, die zwangsläufig in eine Währungsreform einmünden muss.

Dies aber ist genau der Vorteil der Banksters: Die Grossfinanz hat mit den faulen Dollars vorher ausreichend Sachwerte gekauft, wird also von der Währungsreform mit ihren Sachwerten nicht mehr betroffen, hat sich rechtzeitig aus dem faulen Geld in werthaltiges Vermögen verlagert. Da sie in vielen Bereichen inzwischen Weltmonopolstellungen erreicht hat, kann sie niemand hindern, die Preise für Gold, Diamanten, Kupfer, Zink, Eisenerz, Wasser, Saatgut oder Energie um 10, 20 oder 30% anzuheben und auf diese Weise die gesamte Weltbevölkerung zu Sonderabgaben heranzuziehen.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Inflation gallopiert und sämtliche Währungen in den Abgrund reißt. Dies wird dann der Augenblick sein, wo es eine neue Weltwährung geben wird. Unklar ist nur noch, über wieviele Schritte das Finanzsystem zusammenschmilzt und es nur noch eine Währung auf der Welt geben wird. Auch ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann das Papiergeld dem elektronischem Geld weicht und damit völlige Kontrolle in die Hände der Banksters spielt.

Politische Schritte zur Welteinheitsregierung waren unter anderem die folgenden:

Völkerbund

Woodrow Wilson, der schon unangenehm dadurch auffiel, dass er den Federal Reserve Act ratifizierte und die USA in den 1. Weltkrieg hineinzog, stellte ein 14 Punkte Programm zur Neuordnung Europas auf, unter anderem auch den Plan eines Völkerbundes, der Konflikte wie den 1. Weltkrieg verhindern sollte. Die Satzung des Völkerbundes war Teil des Versailler Vertrages. Die Satzung des Völkerbundes wurde am 28. April 1919 von der Vollversammlung der Friedenskonferenz von Versailles angenommen. Mit der Unterzeichnung des Versailler Vertrags am 28. Juni 1919 unterzeichneten die beteiligten Staaten auch die Satzung des Völkerbunds – der Bund war Teil des Versailler Vertrags geworden. Dies ist wichtig festzuhalten, denn auch die Gründung der UNO fußte noch auf dem Eindruck des 2. Weltkrieges (und daher können wir erahnen, was auf den 3. Weltkrieg folgt).

Der US-Senat machte den Bankster allerdings einen Strich durch die Rechnung, denn weil der Senat die Ratifizierung des Versailler Vertrages ablehnte, waren die Vereinigten Staaten nie Mitglied des Völkerbundes. Dies geschah, da sich der Senat in seiner Autorität von Woodrow Wilson übergangen fühlte, der die Ratifizierung der Satzung des Völkerbundes eigenmächtig (ohne vorherige Rücksprache mit dem Senat) vorantrieb. Außerdem waren sie sowieso schlecht auf Woodrow zu sprechen, weil bei Eintritt der USA in den 1. Weltkrieg die Monroe Doktrin verletzt wurde, die zum Prinzip die Nichteinmischung (non-intervention) der Vereinigten Staaten in europäische Konflikte hat. (Allerdings darf sich die USA laut dieser Doktrin militärisch in "inner"-amerikanische Angelegenheiten einmischen, was sie seit 1823 auch über 100 mal getan hat. Am häufigsten betroffen waren Panama, Nicaragua, Mexiko, Kuba, Haiti, Kolumbien und die Dominikanische Republik.)

Council on Foreign Relations

Die Banksters ließen sich von diesem Rückschlag in Amerika aber nicht entmutigen und gründeten gleich darauf den Council on Foreign Relations (Rat für auswärtige Beziehungen), einer Organisation, bei der sich führende Industrielle, Politiker, Banker, Rechtsanwälte, Journalisten und Akademiker Treffen abhalten. Im Hintergrund und ohne Kontrolle von außen agierend, lehnt der CFR eine ausführliche Publizierung seiner Aktivitäten ab.

„Der Council ist das entscheidende Verbindungsglied zwischen den großen Konzernen und der Regierung“ äußerte sich der amerikanische Politologe William Domhoff 1975 und stellte fest, dass „die Wichtigkeit dieser Vereinigung für das Verständnis der Grundmotive und der Grundlinien amerikanischer Weltpolitik kaum hoch genug veranschlagt werden kann“ obgleich „die allermeisten Bürger dieses Landes, das sich für das bestinformierte Gemeinwesen aller Zeiten hält, keine Ahnung von der Existenz eines solchen privaten Gremiums haben“.

Von den Gründungsmitgliedern sind uns einige bereits bekannt: Elihu Root, Rechtsanwalt von J. P. Morgan und John W. Davis, der Chefberater von J. P. Morgan & Co. und früherer Rechtsanwalt von Präsident Wilson, der auch später Präsidentschafstkandidat wurde. Außerdem John Foster Dulles, Herbert H. Lehman, Henry L. Stimson, Averell Harriman, Ivy Lee, der Presseamtsexperte der Rockefeller Familie und unser alter Bekannter Paul M. Warburg von der Investment Bank Kuhn & Loeb.

Trilateral Commission

Ein quasi Ableger des CFR ist die Trilaterale Kommission (TK), die 1973 auf Betreiben von David Rockefeller gegründet wurde. Sie ist eine Gesellschaft mit über 300 Mitgliedern aus Europa, Nordamerika und Japan mit dem Ziel, die Zusammenarbeit dieser Regionen zu verbessern. Die großen Wirtschaftsblöcke USA/Nordamerika, Europa (EU) und Japan werden in der Internationalen Politischen Ökonomie auch als Triade bezeichnet.

Der britische Politikwissenschaftler Stephen Gill, definiert das Anliegen der TK wie folgt: "Trilateralismus kann definiert werden als ein Projekt zur Entwicklung einer organischen (oder relativ dauerhaften) Allianz zwischen den größten kapitalistischen Staaten mit dem Ziel, eine stabile Form der Weltordnung voran zu treiben, die ihren dominanten Interessen entspricht. Dies schließt ein Bekenntnis zu einer mehr oder weniger liberalen internationalen Wirtschaftsordnung ein."

Journalist Joseph Kraft, ein früheres Mitglied von sowohl CFR und TK sagt, die Gremien seien eine Gruppe von Männern, eine 'Power Elite", die hinter den Vorhängen aus einer unverwundbaren Position die Ereignisse formen.

Bilderberg Group

Wie bereits im Kapitel Kriegsspiele erwähnt, wurde die Bilderberg Gruppe von dem ehemaligen SS-Mitglied Prinz Bernhard der Niederlande einberufen, der den Vorsitz 22 Jahre lang innehatte. Die Bilderberg-Konferenzen sind informelle private Treffen von Ultra-VIPs aus Politik, Wirtschaft, Militär, Gewerkschaften, Medien, Hochadel und Hochschulen. Auch die Treffen dieser Gruppe sind streng bewacht und streng geheim. Alle Beteiligten nehmen an den Konferenzen ausschließlich als Privatpersonen und nicht in ihrer offiziellen Position teil, obgleich natürlich ihre Stellung im öffentlichen Leben sehr wohl die entscheidende Rolle spielt. Als aktivste Teilnehmer gelten Giovanni Agnelli (Fiat), David Rockefeller (Chase Manhattan Bank) und Otto Wolff von Amerongen (Otto-Wolff-Konzern).

Weitere Organisationen bzw. Think-Tanks, die sich mit aktuellen Fragen des politischen Zeitgeschehens auf internationaler Ebene befassen, sind z.B. der Club of Rome und das Chatham House, früher auch unter dem Namen Royal Institute of International Affairs bekannt.

UNO

Die Vereinten Nationen (United Nations Organization) sind ein zwischenstaatlicher Zusammenschluss von 192 Staaten und als globale Internationale Organisation uneingeschränkt anerkanntes Völkerrechtssubjekt. Die wichtigsten offiziellen Aufgaben der Organisation sind die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, der Schutz der Menschenrechte und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit.

US-Präsident Franklin D. Roosevelt, den wir ja bereits in den vorherigen Kapiteln kennengelernt haben, unternahm nach dem Scheitern des Völkerbundes noch während des Zweiten Weltkrieges einen zweiten Versuch, eine Organisation zur Sicherung des Friedens zu schaffen, und erarbeitete zusammen mit dem britischen Premierminister Winston Churchill die Atlantik-Charta. Am 1. Januar 1942 beriefen sich 26 Staaten in der Deklaration der Vereinten Nationen auf die Prinzipien der Atlantik-Charta.

Rechts ein Foto des UNO-Gebäudes in New York. Das Gelände wurde von der Familie Rockefeller gestiftet.

Ein Kritikpunkt ist die historisch bedingte Zusammensetzung des Sicherheitsrats. Die ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats machen regen Gebrauch von ihrem Vetorecht, um Verurteilungen und Sanktionen gegen sich selbst oder befreundete Staaten abzuwenden. Bei 69 Konventionen zu Israel legten z.B. die USA in 20 Fällen ein Veto ein.

Betrachtet man die Anteile an der Weltbevölkerung, die die Einwohner der ständigen Mitglieder stellen, stehen diese in keinem ausgeglichenen Verhältnis zu den ihnen eingeräumten privilegierten Kompetenzen. Beispielsweise verfügen Länder wie das Vereinigte Königreich oder Frankreich mit jeweils 60 Millionen Einwohnern über einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat, Indien, in dem über 1 Mrd. Menschen leben, jedoch nicht.

Ein zentrales Problem der Vereinten Nationen sind und bleiben die kaum vorhandenen Kompetenzen. Es gelang den Vereinten Nationen vor allem deshalb, nahezu alle Staaten der Welt unter einem Dach zu vereinen, weil die Charta an entscheidenden Stellen so flexibel interpretierbar ist, dass sie von praktisch allen kulturellen Überzeugungen und politischen Ideologien – auch wenn diese sich z. T. gegenseitig ausschließen – in deren Sinne und zu deren Gunsten entsprechend der Situation ausgelegt werden kann. Damit das Konzept einer handlungsfähigen Weltorganisation vollständig aufgehen kann, wäre eine massive Abgabe nationalstaatlicher Kompetenzen an diese Organisation in allen drei Bereichen der Gewaltenteilung (Exekutive, Legislative und Judikative) notwendig. Dazu ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt kaum ein Staat bereit. Dies wird sich aber sicher ändern ... nach dem 3. Weltkrieg!

Internationaler Strafgerichtshof

Der Internationale Strafgerichtshof, IStGH ist ein ständiges Gericht zur Umsetzung des Völkerrechts, insbesondere des Völkerstrafrechts. Spezielle Tatbestände sind dabei Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und das Verbrechen der Aggression. Der IStGH ist eine unabhängige Internationale Organisation mit Sitz in Den Haag, deren Beziehungen zu den Vereinten Nationen über ein Kooperationsabkommen geregelt ist.

Härtester Opponent des IStGH sind die USA. Die US-Regierung hat im Jahr 2000 das Statut des IStGH unterzeichnet, aber schon 2002 die völkerrechtlich unübliche, aber zulässige Rücknahme der Unterzeichnung erklärt. 2002 wurde der American Service-Members’ Protection Act rechtskräftig, der den US-Präsidenten implizit dazu ermächtigt, eine militärische Befreiung von US-Staatsbürgern vorzunehmen, die sich in Den Haag vor dem IStGH verantworten müssten. Eine Zusammenarbeit mit dem Gericht wird US-Behörden verboten.

WTO

Die Welthandelsorganisation (engl. World Trade Organization, WTO) ist eine internationale Organisation mit Sitz in Genf, Schweiz, die sich mit der Regelung von Handels- und Wirtschaftsbeziehungen beschäftigt. Sie wurde 1994 aus dem GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) in der Uruguay-Runde nach 7-jähriger Verhandlungszeit gegründet. Die WTO ist neben dem IWF und der Weltbank eine der zentralen internationalen Organisation für wirtschaftlichen "Fortschritt" mit globaler Reichweite. Ihr Ziel ist der Abbau von Handelshemmnissen und somit die Liberalisierung des internationalen Handels mit dem weiterführenden Ziel des internationalen Freihandels. Wirtschaftspolitisch verfolgt die WTO eine liberale Außenhandelspolitik, die mit Deregulierung und Privatisierung einhergeht.

Die WTO-Abkommen berühren nationales und europäisches Recht, da die Mitgliedsstaaten sich grundsätzlich verpflichtet haben, ihre nationalen Gesetze ihren Verpflichtungen aus den Welthandelsverträgen anzupassen. So hat sich etwa die Europäische Union durch den Beitritt zur WTO verpflichtet, die „Abkommen und die dazugehörigen Rechtsinstrumente (Streitbeilegungsverfahren) anzuerkennen.“ Die WTO hat zurzeit 153 Mitglieder, die zusammen mehr als 90 % des Welthandelsvolumens erwirtschaften.

Von Umweltorganisationen wie Greenpeace wird beklagt, dass die WTO keine Rücksicht auf den Umweltschutz nehme. Die häufige Einstufung von Umweltschutzmaßnahmen als Handelshemmnisse reduziere die staatlichen Möglichkeiten aktiven Naturschutz zu betreiben. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Einfluss, den transnationale Konzerne und Verbände wie die Internationale Handelskammer ICC (ihre Aufgabe ist die Unterstützung und Förderung des weltweiten Handels und der Globalisierung) auf die Entscheidungsfindungsprozesse der WTO besäßen. Nationale – oft demokratisch bekundete – Gesetzgebung in Bereichen wie Sozialpolitik, Arbeitsschutz oder Umweltschutz könnten durch Beschränkungen der Einflussmöglichkeiten von Regierungen auf die Wirtschaftspolitik nur noch begrenzt durchgesetzt werden.

Da Zölle als Mittel des staatlichen Protektionismus nur noch eingeschränkt eingesetzt werden dürfen, haben sich andere Formen etabliert, die eigenen Produkte im Welthandel zu unterstützen. Reiche Länder fördern den Export ihrer Waren über Subventionen und unterbieten so die einheimischen Waren in armen Ländern. Die Ernährungssicherheit vieler Länder wird immer stärker von der Produktion in den Industrieländern, vom Weltmarkt und mächtigen Handelskonzernen abhängen, einschließlich der Wasserzufuhr, die auch privatisiert und monopolisiert wird!

G8

Die G8-Länder vereinigen in Kaufkraftparitäten gemessen ca. 50 % und in tatsächlichen Preisen gemessen zwei Drittel des Welthandels und des Weltbruttonationaleinkommens (BNE) in sich. Von der Weltbevölkerung leben zwischen 13 % und 14 % in den G8-Ländern. Ihr gehören neben Deutschland die Vereinigten Staaten von Amerika, Japan, Großbritannien, Kanada, Frankreich und Italien (G7) sowie Russland an, Russland jedoch mit eingeschränktem Status. Die G8 wird nun zur G20, und enthält auch Schwellenländer wie China und Indien.

NATO

Die NATO (North Atlantic Treaty Organization) ist eine Internationale Organisation, die den Nordatlantikpakt, ein militärisches Bündnis europäischer und nordamerikanischer Staaten, umsetzt. Die NATO hat zurzeit 26 Mitglieder. Derzeit sind im Rahmen der NATO ca. 240 US-Atomwaffen in Europa stationiert, davon 90 in der Türkei!

Unmittelbar nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA setzte die NATO erstmals in ihrer Geschichte den Bündnisfall nach Artikel 5 des NATO-Vertrages, auch Washingtoner Verträge genannt, vorläufig in Kraft, am 1. Oktober 2001 vollständig. Artikel 5 sieht in Absprache mit den Regierungen der NATO-Mitgliedsstaaten die Wiederherstellung und Wahrung der Sicherheit des nordatlantischen Gebietes vor und ein bewaffneter Angriff auf einen Bündnispartner, in diesem Fall die USA, wird als Angriff gegen jeden der Bündnispartner gesehen.

Die USA und Großbritannien versuchten bei den Vereinten Nationen die Ermächtigung für einen Angriff auf den Irak einzufordern, nachdem Außenminister Colin Powell versuchte hatte, vor dem UN Sicherheitsrat mit Satellitenaufnahmen, Tonbandaufnahmen und anderen Dokumenten eine Wiederaufnahme von verbotenen Waffenprogrammen zu beweisen. Dies wurde von Deutschland, im UN-Sicherheitsrat vertretener NATO-Mitgliedstaat, Russland und Frankreich abgelehnt. Daraufhin wurde eine "Koalition der Willigen" geschmiedet, um trotzdessen eine Unterstützung auf breiter Basis als Kriegslegitimierung darstellen zu können.

EU

Die Europäische Union (EU) ist ein aus 27 europäischen Staaten bestehender Staatenverbund. Die Bevölkerung in den Ländern der EU umfasst derzeit rund eine halbe Milliarde Einwohner. Gemeinsam erwirtschaften die Mitgliedstaaten im Europäischen Binnenmarkt das größte Bruttoinlandsprodukt der Welt.

Die Europäische Union beruht auf den gemeinsamen Grundwerten Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und auf den Grundfreiheiten, die jegliches politisches Handeln bestimmen sollen. Zu diesen Grundwerten müssen sich im Zuge der Kopenhagener Kriterien auch Beitrittskandidaten bekennen. (Was das Bekennen zu diesen Grundwerten bedeutet, war ja schon im Kapitel 'Humanismus' besprochen worden).

Das Konzept der Europäischen Union basiert auf dem Prinzip von drei Säulen. Sie umfassen die Europäische Gemeinschaften (wirtschaftliche Aspekte, Transportwesen, Einwanderungspolitik etc.), die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und die Polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen.

ASEAN

Ähnlich wie die EU ist der Verband Südostasiatischer Nationen, kurz ASEAN (von engl. Association of Southeast Asian Nations), eine Internationale Organisation südostasiatischer Staaten mit politischer, wirtschaftlicher und kultureller Zielsetzung. Die ASEAN wurde am 8. August 1967 von Thailand, Indonesien, Malaysia, den Philippinen und Singapur mit dem Ziel gegründet, für wirtschaftlichen Aufschwung, sozialen Fortschritt und politische Stabilität zusammenzuarbeiten.

Afrikanische Union

Die Afrikanische Union ist eine Internationale Organisation, die 2001/2002 die Nachfolge der Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) angetreten hat und sich für Kooperation auf allen Gebieten einsetzen soll. Geplant ist unter anderem ein Afrikanischer Gerichtshof. Sitz der Organisation ist Addis Abeba (Äthiopien) und damit in einem Staat, der als einer der ersten des afrikanischen Kontinents zum Völkerbund und dann als Gründungsmitglied zu den Vereinten Nationen gehörte. Mitgliedstaaten der AU sind alle Staaten Afrikas – zurzeit 53 – außer Marokko. Der Gründungsvertrag der Afrikanischen Union (Constitutive Act) orientiert sich vor allem am Vorbild der Europäischen Union.

NAFTA

Das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA, engl. North American Free Trade Agreement) ist ein ausgedehnter Wirtschaftsverbund zwischen Kanada, den USA und Mexiko und bildet eine Freihandelszone im nordamerikanischen Kontinent. Die NAFTA wurde zum 1. Januar 1994 gegründet. Mit Inkrafttreten des Freihandelsabkommens wurden zahlreiche Zölle abgeschafft, viele weitere wurden zeitlich ausgesetzt.

SCO

Die Shanghai Cooperation Organisation (SCO) ist eine Internationale Organisation mit Sitz in Peking (China). Ihr gehören die Volksrepublik China, Russland, Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan an. Seit dem 7. SCO-Gipfel in Bischkek (Kirgisistan) am 16. August 2007 wird mit der baldigen Aufnahme mehrerer weiterer asiatischer Staaten in die Organisation gerechnet. Derzeit vertritt die SCO rund ein Viertel der Weltbevölkerung und stellt damit die größte Regionalorganisation dar.

Anfang des Jahres 2005 führten China und Russland gemeinsam das Manöver "Friedensmission 2005" auf der chinesischen Halbinsel Shandong durch. Luft- und Marinelandeeinheiten übten mit anderen Waffengattungen die Invasion an einer Küste. Auf beiden Seiten nahmen jeweils fast 10.000 Soldaten teil. Im Hinblick auf den Taiwan-Konflikt besaß das Manöver politische Brisanz, aber sowohl von chinesischer als auch von russischer Seite wurde entgegengehalten, die Übung richte sich ausschließlich gegen Terrorismus und Extremismus.

USAN

Die Union Südamerikanischer Nationen ist eine Staatengemeinschaft der zwölf südamerikanischen Staaten. Der Gründungsvertrag wurde am 23. Mai 2008 in Brasilia unterzeichnet. In der Gründungsurkunde heißt es, Ziel der Vereinbarung sei der Kampf gegen „Ungleichheit, soziale Ausgrenzung, Hunger, Armut und Unsicherheit“. Bis zum Jahre 2025 soll eine der Europäischen Union vergleichbare Integration erreicht werden. Geplant sind gemeinsame Währung, Parlament und Reisepässe. Das erste konkrete Projekt soll der Bau einer 1.200 Kilometer langen Straßenverbindung „Transoceánica“ von der Atlantikküste Brasiliens bis zum Pazifik in Peru sein. Neben einer wirtschaftlichen Integration will die Mehrheit der Mitgliedsstaaten mit der Union eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik etablieren.

Parallel zur USAN gibt es auch noch Mercosur, ein Zusammenschluss mit ähnlichen Interessen, der auch Länder Mittelamerikas einschließen soll (Mexiko).

OIC (Oh, I see!)

Die Organisation der Islamischen Konferenz ist eine zwischenstaatliche Internationale Organisation von derzeit 57 Staaten, in denen der Islam Staatsreligion, Religion der Bevölkerungsmehrheit oder Religion einer großen Minderheit ist. Die Organisation nimmt für sich in Anspruch, die Islamische Welt zu repräsentieren. Die OIC wurde am 25. September 1969 in Rabat (Marokko) gegründet. Als Anlass der Gründung nennt die OIC, dass nach der Eroberung Jerusalems im Sechstagekrieg 1967 die Al-Aqsa-Moschee im Einflussbereich Israels lag. Die Befreiung der Moschee und Jerusalems gaben die Gründungsmitglieder der OIC damals als wichtigste Aufgabe vor. Bei der ersten Außenministerkonferenz der OIC im saudi-arabischen Dschidda im März 1970 wurde die Einrichtung eines ständigen Generalsekretariats beschlossen und Dschidda wurde als Sitz der Organisation festgelegt bis zur geplanten Befreiung Jerusalems.

1990 wurde bei der 19. Außenministerkonferenz der OIC die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam beschlossen, welche als Leitlinie der Mitgliedstaaten auf dem Gebiet der Menschenrechte gelten soll. In den abschließenden Artikeln 24 und 25 wird die religiös legitimierte islamische Gesetzgebung, die Scharia, als einzige Grundlage zur Interpretation dieser Erklärung festgelegt; indirekt wird damit die Allgemeingültigkeit der 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossenen Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Frage gestellt.

Im Frühjahr 2008 hat die OIC allerdings ihre alten Prinzipien quasi aufgegeben und durch eine neue Charta ersetzt. Die neue Charta bezieht sich erstmals ausdrücklich auf die Menschenrechte. Sie fordert, dass sich die Mitglieder im eigenen Land und international für «Demokratie, Menschenrechte, die grundlegenden Freiheiten, den Rechtsstaat sowie für verantwortungsbewusste Regierungsführung» einsetzen. Somit blasen sie also ins gleiche Horn wie die UNO und können nicht als Repräsentant der Muslime als solche gelten und nur als ein Haufen von Heuchlern bezeichnet werden, unter anderem weil Demokratie, Menschenrechte und verantwortungsbewusste Regierungsführung in den wenigsten der 57 Mitgliedstaaten herrschen!

Globalisierung

Neben den oben aufgeführten großen wirtschaftlichen und strategischen Buendnissen, gibt es noch eine Unmenge anderer internationaler Organisationen (OECD, OPEC, GUS, Internationaler Kaninchenzüchterverein etc), die die Globalisierung weiter vorantreiben. Was wir bis jetzt sehen ist, dass die "Liberalisierung" der Wirtschaft auf Kosten der Armen geht. Die reichen Länder können ihre Produkte subventionieren und dadurch die Märkte dominieren. Sie monopolisieren und konzentrieren die Produktion und den Handel in wenigen Händen. Die einzelnen Staaten haben immer weniger Befugnisse und können sich aus den internationalen Verflechtungen nicht herausnehmen, wenn sie nicht ins wirtschaftliche Abseits gedrängt werden wollen. Derweil versinken sie immer weiter in Schulden. Das Ende der Kolonialisierung ist also ein Märchen. Anstatt Militär beherrscht das Wirtschaftssystem die Länder der dritten Welt, und das Wirtschaftssystem wiederum wird von einigen wenigen berherrscht, nämlich der Großfinanz bzw. den Banksters.

Neben dem Wirtschaftssystem wird auch das soziale Leben immer weiter nivelliert. Die Großstädte der Welt unterscheiden sich immer weniger voneinander, die 'modernen' Bürger immer weniger in Kleidung, Geschäftsgewohnheiten, Essen, Musikgeschmack, Autos, Handies, Computer, Nachrichten, Fernsehshows, Sport, Miss-Wahlen, Alkohol- und Drogenkonsum, Kinofilmen, Sehnsüchten und Ambitionen! Diese totale Gleichschaltung ist notwendig, um die Menschheit schließlich unter einer Weltregierung vereinen zu können.

Nun mag einer denken, dass die Menschheit ohne gemeinsamen Konsens und verbindliche Maßnahmen die Probleme der Welt nicht mehr in den Griff bekommen kann (wie z.B. im Umweltschutz) und dass eine Weltregierung quasi unausweichlich ist, wenn die Menschheit überleben will. Diese Ansicht ist durchaus zulässig, allerdings sollten wir nicht vom Antichristen und seinen Gesetzen beherrscht werden, sondern von Christ bzw. einem Khalifah und göttlichen Gesetzen! Unter dem Antichristen wird, wie es bereits im Gange ist, der Großteil der Menschheit versklavt und muss einer 'Elite' von 600,000 "Auserwählten" zu Diensten sein! Ein Großteil der Menschheit wird vor Bildung der Weltregierung ausgelöscht und die Übriggebliebenen unter eugenische Geburtenkontrolle gestellt werden!

Hier noch ein paar Zitate:

Präsident Truman am 28.6.1945: "Es wird genau so einfach sein für die Nationen mit einer Weltrepublik klarzukommen, wie es für uns ist, mit der Republik der Vereinigten Staaten klarzukommen."

UNESCO Präsident Sir Julian Huxley 1948: "Obwohl es wahr ist, dass eine radikale eugenische Politik von kontrollierter Züchtung von Menschen für viele Jahre politisch und psychologisch unmöglich ist, wird es wichtig sein für die UNESCO, dass das eugenische Problem mit der größten Vorsicht erforscht wird und dass die Öffentlichkeit über die Punkte, die auf dem Spiele stehen, informiert werden, damit das, was heute noch undenkbar ist, wenigstens denkbar wird."

"Senate Foreign Relations Concurrent Resolution 66" vom 9.2.1950: "Um universellen Frieden und Recht zu erreichen, muss die derzeitige Charta der Vereinten Nationen geändert werden, um die Konstitution einer wahren Weltregierung zu liefern."

Die "Mid-Century Challenge to U.S. Foreign Policy" wird 1959 veröffentlicht, die von den Rockefeller Brüdern gesponsort war: "... die USA kann der Aufgabe nicht entkommen, und sollte sie wahrlich begrüßen, die die Geschichte ihr auferlegt hat. Dies ist die Aufgabe, dabei zu helfen, eine neue Weltordnung zu formen in allen seinen Dimensionen: spirituell, wirtschaftlich, politisch und sozial."

Das U.S. State Department veröffentlichte 1961 einen Plan, in dem alle Nationen entwaffnet werden sollen, damit kein Staat die Möglichkeit hat, sich der U.N. militärisch entgegenzustellen.

Der frühere U. S. Deputy Assistant Secretary of State, Trilateralist und CFR Mitglied Richard Gardner sagt 1974: "Das 'Haus der Weltregierung' muss von unten nach oben gebaut werden, nicht von oben nach unten.... die nationale Souveränität muss Stück für Stück erodiert werden, was viel mehr erreichen wird als ein altmodischer Frontalangriff."

Barry Goldwater, Senator von Arizona, sagt 1979: "Nach meiner Ansicht nach repräsentiert die Trilaterale Kommission eine gekonnte, koordinierte Anstrengung, um die Kontrolle der vier Zentren der Macht an sich zu reißen und zu festigen - politisch, finanziell, intellektuell und religiös."

Mikhail Gorbachev sagt bei einer Tagung der UNO 1988: "Weltentwicklung ist nur möglich durch eine Suche nach einem universellen menschlichen Konsens, während wir zu einer neuen Weltordnung voranschreiten ."

Präsident Bush sagt 1990 vor der UN: "... ein historischer Moment in Richtung einer neuen Weltordnung ... eine neue Partnerschaft der Nationen ... eine Zeit, in der die Menschheit zu sich selber findet ... um eine Revolution des Geistes und des Verstandes zu bringen und eine Reise zu beginnen in eine neue Zeit."

Und hier noch eine Rede von Barack Obama

   
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